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Die Landolt-Wasserlinsen-Sammlung in Zürich umfasst Pflanzen aller bekannten Wasserlinsen-Arten weltweit. Die Institution hat sich zum Ziel gesetzt, in ihren Räumen, alle diese Arten lebend zu erhalten und der Forschung zur Verfügung zu stellen. Weiter möchte sie ein Ort sein für den Austausch von Erfahrung und Wissen im Zusammenhang mit Wasserlinsen.

Uns erscheint  Wasserlinsen-Forschung weiterhin geboten. In einer Welt, in der die Rohstoffe immer knapper werden, entdecken wir viele nützliche Anwendungsmöglichkeiten dieser Pflanzen, z. B. als Futtermittel, zur Reinigung von kontaminiertem Wasser oder auch zur Gewinnung alternativer Energie.

Die Taxonomie von einzelnen Arten ist noch nicht vollständig geklärt. Es gibt Artengruppen, die nach weiterer Bearbeitung verlangen. Mit dieser Sammlung hoffen wir, einen Beitrag zum besseren Verständnis der Wasserlinsen-Familie und deren Anwendung zu leisten.

Wir sind bereit, Arbeiten zum Thema auch finanziell zu unterstützen.

050050-EditDie Landolt-Wasserlinsen-Sammlung ist nach Professor Elias Landolt (1926-2013) benannt. Elias Landolt studierte Naturwissenschaften an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich, wo er 1953 auch doktorierte. Danach ging er nach Kalifornien zur Stanford University und begann dort seine Forschung über Wasserlinsen. Zurück in Zürich, arbeite er ab 1955 weiter mit Wasserlinsen und schloss seine Habilitationsarbeit “Physiologische und ökologische Untersuchungen an Lemnaceen” 1957 ab. Elias Landolt wurde 1964 ausserordentlicher Professor für spezielle Botanik an der ETH und ebendort 1967 ordentlicher Professor für Geobotanik. Von 1975 bis zu seiner Emeritierung 1993 war er Vorsteher des Geobotanischen Instituts an der ETH. Auch danach setzte er seine Forschung über Wasserlinsen fort. Seine auf zahlreichen weltweiten Reisen gewonnen Erkenntnisse über Wasserlinsen dokumentierte er in zahlreichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen.